15.07.46: Achselzucken in der Pensionskasse


Elias Hauster an Julius und Rachel Hauster (Greif):




Radauti 15/7 1946

Liebe Kinder, lieber Jul!

Ich wende mich an dich speziell in der P.[Anm: Pensions]-Rückstandsangelegenheit. Der Rückstand vom vorigen Jahre, der mir nicht ausgezahlt wurde, beträgt fast soviel, wieviel du für uns ausgabst. Ich gehe jeden Tag zur Kasse, die Antwort ist täglich ein Achselzucken: kein Kredit da. Ich bitte dich, mir auf Grund der von dir einzuholenden Informationen dringend zu schreiben, ob du den Betrag bei der Buk. Hauptkasse einkassieren kannst, wenn ich dir eine notarielle Vollmacht [hier]zu samt dem vorjährigen Pensionsbüchel schicke. Die einelnen, noch nicht abgetrennten Bons sind bereits hier revidiert u. liquidiert. Da eine Vollmacht sehr viel kostet, mußt du deiner Sache sicher sein. - Warum so lange keine Nachricht über euer Befinden? Hast du vor einigen Tagen meinen Brief erhalten?

Mit vielen besten Wünschen u. Hoffnungen für euch eure alten Eltern


Ing. Hauster u. Frau

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